Wann & Was
SpielplanÜbersicht aller Stücke
Oh! (2+)
Es rumpelt, es rollt, es fliegt, es versteckt sich, tritt auf, wird leicht, schwankt, fällt, schwebt und steigt in die Höhe. Die Dinge haben ein Gewicht und (manchmal) ein Gesicht. OH! Plötzlich da bin ich, bin Ding, und du, und wir: gemeinsam, hier! Zwischen Leichtigkeit und Schwerkraft treten zwei Puppenspieler*innen in Kontakt: miteinander, mit ein paar Kugeln, Magneten, einem Theatervorhang, mit Licht und Latte, einer Wand und Federn.
Wirbel, wickel, weich (2+)
Das Stück lädt durch den Tänzer Denis Cvetković dazu ein, Textilien neu zu entdecken – durch Wischen, Gleiten, Umwickeln und Wirbeln entstehen farbenfrohe Bilder und leichte, spielerische Szenen. Auf der Bühne vereinen sich Alltag und Fantasie zu einem Raum, in dem Stoffe in kuscheligen Berührungen, als wirbelnder Wind oder unter einem drapierten Stoffhimmel erlebt werden können.
Frederick und Alexander (3+)
Die große, grüne Gartentonne kommt mit gleich zwei Abenteuern hereinspaziert: Nach Fredericks eher ungewöhnlicher Vorratssuche begibt sich Alexander auf eine fantastische Reise durch den verzauberten Garten, an deren Ende er wahre Freundschaft findet.
Die goldene Gans (4+)
Es war einmal ein Junge, den niemand mochte und den alle auslachten. Er hatte aber ein großes Herz! Eines Tages teilt er mit einem armen Alten sein letztes Brot und bekommt zum Dank eine goldene Gans geschenkt. Von da an sind die Menschen freundlich zu dem Jungen. Nicht wegen ihm, nein, die goldene Gans hat es ihnen angetan! Viele wollen sie berühren, manche gar eine wertvolle Feder ausreißen. Doch die Gans hat einen Spezialeffekt: Wer immer sie berührt, klebt an ihr fest!
Klein (4+) → Mobiles Stück
Dem Wusel, genannt Klein, geht‘s nicht gut. Viel zu oft gibt es zu Hause Streit. Aber man kann etwas tun. Behutsames Stück über die Frage, was häusliche Gewalt für Kinder bedeutet und Strategien mit ihnen umzugehen. Die Inszenierung nach dem Bilderbuch von Stina Wirsén bieten wir mobil in der KiTa für Kinder ab 4 Jahren und Erzieher:innen an.
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt (4+) → Mobiles Stück
Tatütata! Auf den Höfen der Feuerwachen Leipzigs und Umgebung, mit waschechter TDJW-Feuerwehr, vierköpfigem Schauspiel-Team und brandneuen Songs (Regie und Musik: Benjamin Vinnen) wird Hannes Hüttners beliebtes Kinderbuch zum Open Air-Sommertheaterspektakel für die ganze Familie!
Peter und der Wolf (5+)
Seit 20 Jahren und über 600 Vorstellungen tanzt Wilfried Reach den Wolf. Schräg, energetisch und bezaubernd-poetisch erweckt er den Puppentheaterklassiker zum Leben und erntet nicht nur von den kleinen Zuschauern manch entzückt-gruseligen Aufschrei.
Knusper Knusper (5+)
Magenknurren, Vogelgezwitscher, Brotkrümel-Gekratze, Äste-Knistern, Windböen, Lebkuchen-Geschmatze und Backofen-Hitze – im Grimm-Klassiker gibt es viel zu erleben und zwar mit allen Sinnen. Zusammen feiern wir die Unterschiedlichkeit unserer Wahrnehmungen und tauchen gemeinsam in den Märchenwald ein.
Wimmelstadt (6+)
Es wuselt, wartet, rennt, kriecht und klettert über die Bühne des TDJW. Gemeinsam mit dem Ensemble entwirft die Regisseurin Sandra Strunz mit ihrem Team ein Wimmelbild, das so bunt ist wie Leipzig selbst. Wer taucht auf und findet sich wieder? Wer ist nicht zu sehen und doch immer da? Eine Entdeckungsreise voll Bewegung für die ganze Familie.
Die Schneekönigin (6+)
Im Auge von Kay hat sich ein Glassplitter festgesetzt und geht nicht mehr weg. Er trübt die Sicht und lässt aus dem Herz des Jungen einen Eisklumpen werden. Brrrr, die Welt wird kalt und Kay zum Kotzbrocken. Sogar zu seiner allerliebsten Freundin Gerda wird Kay schrecklich fies. Als er eines Tages mit dem Schlitten auszieht und nicht mehr zurückkommt, trauert niemand mehr um ihn. Außer Gerda. Sie gibt ihren Freund nicht auf und zieht los, um die Kälte aus seinem Herzen zu vertreiben.
Lenchens Geheimnis (6+)
Lenchens Eltern wollen einfach nicht auf sie hören – und sind immer in der Überzahl. Unfair! Gut, dass die Fee Franziska Fragezeichen Beratung und Zauberei in allen Lebensfragen anbietet. Aber war es wirklich eine gute Idee, dass die Eltern bei jeder Widerrede um die Hälfte schrumpfen?
T-Rex, bist du traurig? (Steht dein T für Tränen?) (+6)
Die Welt geht unter. Ein Asteroideneinschlag lässt (fast) alle Dinos verschwinden, zurück bleibt Nebel und Staub. Aber es beginnt eine neue Welt für Nagg, die mitten im Untergang als T-Rex aus dem Ei schlüpft. Nagg wächst bei den einzig überlebenden Sauriern, Babsi und Päm auf.
Über Betlehem ein Stern (7+)
In dieser Version der Weihnachtsgeschichte wird ein einfacher, aber gewitzter Dorfrichter auf einen Stern aufmerksam, dem er zu folgen beschließt. Mit einfühlsamen Blick und einem aufrichtigem Herzen bewältigt er alle Gefahren auf seiner Reise ins Ungewisse – bis er endlich vor einer Krippe in einem Stall steht.
Freibad (8+)
Freien Eintritt insFreibad, und das einen ganzen Sommer lang! Für drei Geschwister wird dieser Traum Wirklichkeit. Aus der kleinen Stadtwohnung geht es für Alf, Katinka und Robbie in das Paradies aus Chlorgeruch, knusprigen Pommes und Wasserrutschen. Umringt von der Minigemeinschaft, die sich im Freibad trifft, wird den Dreien schnell klar, dass es neben dem Sprungturm noch ganz andere Herausforderungen gibt.
Emil und die Detektive (8+)
Emil Tischbein fährt zum ersten Mal allein nach Berlin. Mit dem Zug. Und im Gepäck ein kleines Vermögen von 250 Euro für seine Oma. Vorsichtshalber sind die Scheine mit einer Sicherheitsnadel am Anzug befestigt. Doch das Unglück passiert. Emil schläft während der Zugfahrt ein und das ganze Geld ist weg. Das kann nur einer gewesen sein: der Mann mit dem karierten Hut! Emil nimmt kurzerhand die Verfolgung auf.
Fritzi war dabei (8+) → Mobiles Stück
Ausgehend von Hanna Schotts Kinderbuch „Fritzi war dabei. Eine Wendewundergeschichte“ erlebt das Publikum ab 8 Jahren einen theatralen Stadtrundgang aus Kinder-Perspektive zu den Leipziger Schauplätzen der Friedlichen Revolution 1989. Die Teilnehmenden treffen auf Fritzi, machen Sound-Zeitreisen, werden selbst aktiv und erfahren, wie viel Mut und Entschlossenheit die Menschen 1989 aufgebracht haben, um eine große gesellschaftliche Veränderung zu bewirken.
Krabat (10+)
Dreimal sieht der Waisenjunge Krabat im Traum einen schwarzen Raben. Dreimal hört er eine Stimme, die ihn auffordert, in die Mühle im Koselbruch zu kommen. Er folgt dem Ruf und tritt als einer von zwölf jungen Männern eine Lehre an – angeblich zum Müller. Doch bald bemerkt er, dass die anderen Gesellen sonderbare Fähigkeiten besitzen und die Mühle, deren Geräusche an Totengesang erinnern, wohl nicht nur Korn mahlt.
Und Endlich (10+)
Jetzt trau ich mich! Das wird die Rolle meines Lebens! Genau das versprechen sich die Spieler:innen, die auf der Bühne zu einem Casting eintrudeln. Drei von ihnen sind über siebzig Jahre alt, und die andere Hälfte kurz vor der Pubertät. Schritt für Schritt durchlaufen sie das Casting und lernen einander kennen. Erfahrungen, Lebenswelten und Vorurteile prallen aufeinander, und es entsteht ein Raum, der Fragen an die andere Generation zulässt, und Unterschiede und Gemeinsamkeiten gleichermaßen Platz finden.
Mobb (10+) → Mobiles Stück
In einer Recherche an Leipziger Schulen entwickeln Cordelia Lange und Chris Jäger ein Tanzsolo für das Klassenzimmer, das Mobbing vom Körper aus betrachtet. Was macht es mit dem Körper gemobbt zu werden, und zu mobben? Und wie schreibt es sich in die alltäglichen Bewegungen ein?
Ein Glücksding (12+)
Kyjiw 1941, Leipzig 2025. Zwei Jungen, zwei Geschichten. Und die Frage: wie Vergangenes ins Heute wirkt.
Motja ist 14 und zum ersten Mal verliebt. Doch dafür ist 1941 wenig Platz. Die deutsche Wehrmacht hat gerade die Ukraine besetzt. Wie alle anderen jüdischen Menschen aus Kyjiw muss Motja mit seiner Mutter und dem Großvater dem Befehl der Besatzer folgen, sich an einer Sammelstelle einzufinden. Niemand von ihnen weiß, dass die Deutschen planen sie alle umzubringen. Nur Einzelne werden das Massaker von Babyn Jar überleben.
Ein deutsches Mädchen (13+) → Mobiles Stück
Die ersten 18 Jahre ihres Lebens kennt Heidi nur diese Realität. Ihre Jugend besteht aus Neonazi-Konzerten, Saufgelagen und Prügeleien. Irgendwann taucht in ihrem Freundeskreis der rechte Liedermacher Felix auf und die beiden nähern sich an. Langsam beginnt das Weltbild von Heidi zu bröckeln. Doch aussteigen ist gefährlich. Ein deutsches Mädchen beschreibt ungeschminkt den Alltag von Neonazis in Deutschland. Ein Insider-Bericht, der trotz aller Hindernisse und Gefahren Mut macht, seinen eigenen Weg zu gehen.
Peer Gynt (14+)
Wer interessiert sich schon für einen 17-Jährigen aus Leipzig? Peer Gynt ist ein Außenseiter und unzufrieden mit der Welt. Kein Wunder, dass er sich in eigene Paralleluniversen träumt. Hier kann er alles sein und jedes werden. Vor allem reich und berühmt! Mit dem selbst erschaffenen ICH zieht er Menschen in seinen Bann und profitiert von deren Vertrauen. Nur Eines will ihm nicht gelingen: glücklich zu sein.
Safe and Sorry (14+)
Robin ist vierzehn und hat zusammen mit ihrer Gruppe das Logo eines Ölkonzerns angezündet. Aaron ist vierzehn und hat aus Versehen einem Polizisten die Hand in der Haustür eingeklemmt, weil er sich gegen die Zwangsräumung seiner Familie wehren wollte. Beide landen hinter Gittern. Aber nicht in einem Gefängnis, sondern in einem digitalen Raum mitten im Internet.
Sexualkunde für das neue Jahrtausend (15+)
Es ist 1999. Eine Welt mit fiepsenden Internet-Modems, den Backstreet Boys und bisschen peinlichen Gelfrisuren. Mittendrin die Siebzehnjährigen OLI, SO und BEN, kurz vor dem Millennium und ihrem ersten Mal. Der kanadische Autor Olivier Sylvestre nimmt uns mit in den Gefühlsstrudel dreier Teens und führt uns hautnah an ihr Begehren, ihr Lieben und ihre Unsicherheiten heran. Mit viel Humor entwirft er ein einfühlsames Bild einer Sexualität, die sich zwischen Abenteuerlust und leichter Panik bewegt.
Love is all around (15+)
Ein verschneiter Dezemberabend. Ein kleines, verzaubertes Café. Draußen hasten Menschen mit Adventseinkäufen durch die Straßen, drinnen spielen Weihnachtsklassiker in leiser Dauerschleife. Als Sie und Er sich dort zufällig begegnen, der erste Blickkontakt ein kleines bisschen länger anhält und beide Herzen sofort ein wenig schneller schlagen, steht einer Romanze eigentlich nichts mehr im Wege – Liebe … tatsächlich?