Mei Harz braucht Lieder - Ein Anton-Günther-Abend

Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH | Von Jasmin Sarah Zamani und Richard Glöckner | Im Rahmen des 12. Sächsischen Theatertreffens 2024

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Seine Lieder und Texte kennen unzählige Menschen – im ganzen Erzgebirge und über die Grenzen der Region hinaus. Anton Günther wurde in Gottesgab geboren und ist zwischen den Wäldern des Fichtel- und Keilbergs aufgewachsen, wo er auch seine letzte Ruhe fand. Mit seinem Werk setzte er seiner ‚Haamit‘ ein unvergessenes kulturelles Denkmal. Dabei entstanden seine Lieder in einer Zeit von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die unverkennbar auf ihn einwirkten. Anlässlich seines 85. Todestages im Jahr 2022 begeben wir uns mit diesem Abend auf eine Spurensuche im Leben eines Menschen, den seine Heimat prägte, der das Bild eben jener aber gleichfalls maßgeblich bestimmen sollte.

Musikalische Leitung: Peggy Einfeldt / Richard Glöckner
Inszenierung: Richard Glöckner / Jasmin Sarah Zamani
Ausstattung: Richard Glöckner / Jasmin Sarah Zamani
Puppenbau: Paul Ebell
Dramaturgie: Asia Schreiter

DAS SÄCHSISCHE THEATERTREFFEN
Im regelmäßigen Turnus von zwei Jahren treffen sich Theater von Annaberg-Buchholz bis Zittau, von Plauen bis Radebeul zum Sächsischen Theatertreffen. Nach 10 Jahren wird im Mai 2024 wieder Leipzig Veranstaltungsort sein, mit dem TDJW und dem Schauspiel Leipzig als Gastgeber.
Neben elf Stadt-, Staats- und Landestheatern sind auch Produktionen aus der freien Theaterszene mit im Programm.