Regarding the Bird 1h 13 plus

Von Nitzan Cohen | Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler | Deutschsprachige Erstaufführung

Open-air im Garten der Philippuskirche: Wir gehen raus und können wieder spielen! Die zu beachtenden Hygienemaßnahmen finden Sie über einen Link unterhalb des Stücktextes.

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Team

Regie: Jürgen Zielinski
Ausstattung: Elena Köhler
Dramaturgie: Jörn Kalbitz

Besetzung

Anke Stoppa

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Ob jemand lacht oder weint, kann Hannah nur mithilfe einer App auf ihrem Handy erkennen. Bei ihr wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Soziale Interaktion fällt ihr schwer. Für andere wirkt sie wunderlich, manchmal sogar beängstigend. Und als es dann noch zu dem Vorfall mit dem Vogel kommt, entscheiden Hannahs Mitschüler, dass sie die Klasse verlassen muss. Aber damit will sie sich nicht abfinden, denn was ist schon »normal«? Eine Powerpoint-Präsentation soll helfen! Kann Hannah ihre Klasse davon überzeugen, sie so zu akzeptieren, wie sie ist?

Presse: »Ein witzig-kluger Stoff und eine ausgezeichnete Schauspielerin: Hier kam zusammen, was zusammengehört. Stoppas Wandelbarkeit – man erinnere sich an ihre Hauptrolle im mit dem Theaterpreis DER Faust prämierten ›Ginpuin‹ (Regie: Jürgen Zielinski) – ist immer wieder erstaunlich. Hier wird sie zur extrem schüchtern-unsicheren Hannah, die bei jedem Satz mit sich ringt, das Klassenzimmer nicht doch wieder zu verlassen. Kaum wagt sie, die Blicke an ihre Mitschüler zu richten, dann ist sie plötzlich zentimeternah vorm Zuschauer, zeigt ihre Narbe am Kopf. Verknotete Finger, wringende Hände, schabender Fuß: Mit kleinen, gestischen Details unterstreicht Stoppa ihren Charakter. Die Grenzüberschreitungen in der Nähe, kurzes Rausrennen und Wiederkehren und plötzlicher Mut beim Musizieren mit der Loopmaschine stellen Hannahs Innenleben gut heraus, sodass der Text eben nicht nur Behauptung ist.« Die Deutsche Bühne Online, 28. April 2018
»(…) Anke Stoppa spielt als Hannah ein starkes Solo.« LVZ, 30. April 2018

»Regarding the Bird« wurde im Oktober 2019 beim Festival WILDWECHSEL in Parchim mit dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet.

Premiere: 28. April 2018