Liebe Grüße ... oder Wohin das Leben fällt 1h 10 Min8 plus

Von Theo Fransz | Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann | Deutsche Erstaufführung

Kurzinfo: Eine Kleinfamilie: Moritz, sein alleinerziehender Vater und Oma Mathilde, die Moritz mittlerweile mit seinem Großvater verwechselt. Doch etwas aus der Vergangenheit rüttelt an Moritz und plötzlich steht sein Vater als gleichaltriger Junge vor ihm.

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ABENDGRUSS – Fürs TDJW ist man nie zu alt

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Moritz ist ein ganz normaler Junge. Ja, er mag seinen alleinerziehenden Vater. Doch die pseudocoolen Sprüche und die nicht enden wollenden Ichhab- dich-so-lieb-Beteuerungen nerven auch ganz schön. Oma Mathilde dagegen wird immer wunderlicher. In letzter Zeit verwechselt sie den Jungen ständig mit seinem Großvater. Doch den hat Moritz nie kennengelernt. Er spürt, in der Vergangenheit sind Dinge passiert, von denen er nichts weiß, die sein Leben heute aber prägen. Eine Zeitreise bringt Moritz der Wahrheit auf die Spur. Plötzlich steht ihm sein eigener Vater als gleichaltriger Junge gegenüber.

»Liebe Grüße …« führt mitten hinein in den Alltag einer Durchschnittskleinfamilie. Die Verbindungen zwischen den Generationen scheinen brüchig, Unausgesprochenes reißt Gräben auf. Aber sind nicht hier die Menschen, die man am meisten liebt? Autor Theo Fransz gibt seinen Protagonisten den Schlüssel in die Hand – der liegt im Reden über Generationserfahrungen und in einer lebendigen Familiengeschichte, die keine Geheimnisse kennt.

„So kann man die Inszenierung mit viel Freude als warmherzige, zauberhafte Zeitreise betrachten. Oder eben in ihrer Symbolik übersetzen: Wenn die Zeitreise nicht real stattfinden kann, dann zumindest in Gesprächen und durch Interesse an Lebensgeschichten der anderen. Eine solche Reise, so die Botschaft, lohnt sich und schweißt zusammen. (…) Endstanden ist ein kurzweiliges Familienstück, das Theaterzauber und Denkanstoß leichtfüßig verbindet.“ LVZ, 13 Januar 2020

Das Bühnenbild wurde in den Werkstätten des Schauspielhaus Zürich hergestellt.
Mit Dank an Rasmus Stahel (Licht) und Matthias Müller (Ton/Video) für die Mitarbeit.

Premiere: 11. Januar 2020