Kabale und Liebe 2h 15 Min15 plus & Abend

Von Friedrich Schiller

Kurzinfo: Selbst nach 234 Jahren bietet Schillers Trauerspiel voll stürmender Liebe, drängender Eifersucht und eiskalter Intrigen Stoff genug für ganze Serien-Junkie-Abende. Stürmt und drängt ins TdJW!

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22.01.2020

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Luise liebt Ferdinand und Ferdinand liebt Luise. Beide könnten überschäumen vor Glück, im siebten Himmel schweben – wären da nicht die Eltern. Denen schmeckt das Paar überhaupt nicht. Ferdinands Vater, der Herr Präsident von Walter, will für seinen Sohn eine standesgemäße und gesellschaftlich nützliche Liaison. Da passt es ihm gar nicht ins Konzept, dass ein Mädchen aus prekären Verhältnissen seinem Sohn den Kopf verdreht. Luises Vater wiederum traut dem Sprössling aus neureichem Haus nicht über den Weg und fürchtet dessen politisch einflussreichen Vater. Für die beiden Verliebten wird es bei so viel elterlichem Gegenwind schwer, den eigenen Gefühlen zu vertrauen. Schritt für Schritt und unaufhaltsam geraten sie immer tiefer in einen Strudel voller Lügen und Intrigen, aus dem es kein Entrinnen gibt.

»Kabale und Liebe«, Friedrich Schillers politisch zugespitzte Romeo-und-Julia-Version, ist eines der bekanntesten Dramen des »Sturm und Drang«. Mit dem offensiv ausgetragenen Generationskonflikt ist es zugleich ein echter Klassiker des Jugendtheaters.

Presse: »Das Trauerspiel schnurrt unterhaltsam ab wie ein fluffiger Krimi. Wofür kleine Genre-Zitate sorgen: vom Spannung aufbauenden Thriller-Crescendo bis zum angehauchten kalten Stahl des Golfschlägers, als wäre er eine Waffe. Vor allem bleibt der Fokus durch hervorragende Schauspieler erhalten. Benjamin Vinnen als Wurm, der selbst ein Auge auf Luise geworfen hat, entpuppt sich als großer Komödiant, der den tumben Egoismus seiner Figur allein durch einen Blick transportierten Witz fein austariert. Baake gibt konsequent den skrupellosen Präsidenten, der sich sein eigenes Denkmal setzen lässt. Und leicht lasziv spielt Laura Hempel als Lady Milford ihr musikalisches Talent aus, verpackt Stimmungen in ihre Interpretationen am Klavier.« LVZ, 03. März 2018

Premiere: 01. März 2018