Blindekuh mit dem Tod 1h 15 Min14+









Kindheitserinnerungen von Holocaust-Überlebenden / Nach der Graphic Novel von Anna Yamchuk, Mykola Kuschnir, Natalya Herasym und Anna Tarnowezka \ In einer Bearbeitung von Stefan Fischer-Fels und Robert Gerloff / Regie: Robert Gerloff. Mit Natalie Hanslik
Termin
Mo 23.03.
10:30 UhrKleiner Saal14+
Eine Frau und ein Mann begegnen sich wieder. 70 Jahre lang haben sie sich nicht mehr gesehen. Damals waren sie, Mimi und Herbert, noch Kinder und, wie Mimi sagt, „wie Bruder und Schwester“. Herbert, das ist Herbert Rubinstein, heute Mitglied der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Seine Geschichte ist eine von vier Erinnerungen jüdischer Kinder aus Czernowitz vor und während des Zweiten Weltkriegs: glückliche Tage, zerbrochene Träume und das Überleben in der Hölle.
BLINDEKUH MIT DEM TOD ist keine Erzählung über die Schoah, sondern eine über gestohlene Kindheit. Die Perspektive der Kinder steht im Vordergrund, ihnen erscheint manches als Spiel, was bitterer, lebensbedrohlicher Ernst ist. Wenn wir den Blick aus der Vergangenheit auf die Gegenwart richten, wenn wir an die gestohlene Kindheit von jungen Menschen an vielen Orten der Welt denken, bemerken wir die Aktualität dieser Geschichten. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat 2023 die Graphic Novel BLINDEKUH MIT DEM TOD als Leuchtturmprojekt für die pädagogische Erinnerungsarbeit an Schulen empfohlen.
So. 22.03., 18 Uhr / mit anschließendem Publikumsgespräch
Mo. 23.03., 10:30 Uhr / mit anschließendem Publikumsgespräch
Gastspiel des Düsseldorfer Schauspielhauses / Junges Schauspiel
Veranstaltung im Rahmen von: Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen