Termine

Mi 04.11.

19:30 Uhr

Kleiner Saal

Do 05.11.

10:00 Uhr

Kleiner Saal

Di 02.02.

10:30 Uhr

Kleiner Saal

Di 02.02.

19:30 Uhr

Kleiner Saal

Es ist 1999. Eine Welt mit fiepsenden Internet-Modems, den Backstreet Boys und bisschen peinlichen Gelfrisuren. Mittendrin die Siebzehnjährigen OLI, SO und BEN, kurz vor dem Millennium und ihrem ersten Mal.

Oli liebt So und So liebt Oli, meistens jedenfalls. Sie wollen miteinander schlafen, wissen aber noch nicht wann. Dann kommt Ben in die Klasse. Ben steht ein wenig auf So. Die findet ihn scheiße, aber auch ein bisschen hot. Oli allerdings steht voll auf Ben und das verwirrt ihn. Er will ihn berühren, möchte aber mit So sein erstes Mal erleben. Am besten bevor das Jahr 2000 kommt und mit der Silvesternacht der Weltuntergang droht.

Der kanadische Autor Olivier Sylvestre nimmt uns mit in den Gefühlsstrudel dreier Teens und führt uns hautnah an ihr Begehren, ihr Lieben und ihre Unsicherheiten heran. Mit viel Humor entwirft er ein einfühlsames Bild einer Sexualität, die sich zwischen Abenteuerlust und leichter Panik bewegt. Ein mutiges Stück, das eine Sprache dafür findet, wie wir Sex haben, was wir uns wünschen und was nicht, und wie wir genau das kommunizieren.

Die Vertretung der Regierung von Québec in Berlin förderte die deutsche Übersetzung.

Auf der Longlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2024

Premiere: 16. September 2023

Pressestimmen

Ein gelungener, ein sensibel, witzig und glaubwürdig umgesetzter Abend über Teenagerliebe.

LVZ
LVZ

Ein witziger, spannender Abend über das Jahr 1999 und die Irrungen und Wirrungen rund um das erste Mal.

Deutschlandfunk Kultur
Deutschlandfunk Kultur

Inhaltliche Hinweise

  • Hinweise zu sensorischen Reizen:
    - Nebel
    - sehr laute Geräusche
    - sehr helle Lichteinstellungen
    - sehr dunkle Szenen
  • Inhaltliche Hinweise:
    - Thematisierung von Suizidgedanken, Drogenkonsum
    - Sensible Darstellung von Sexualität auf der Bühne
    - Sex und Solo-Sex dargestellt durch eine erzählerische, nicht-körperliche Form.
    - Sexspielzeuge wie Vibratoren als Requisiten, keine simulierten sexuelle Handlungen

Hinweise

  • textstarkes Stück in deutscher Lautsprache
  • Rollstuhlplätze nach Absprache vorhanden, bitte vorab Kontakt mit dem Servicepersonal aufnehmen

Team

  • Regie: Magz Barrawasser
  • Musikalische Leitung: Guts Pie Earshot (Jean Jacobi & Patrick Reerink)
  • Ausstattung: Rabea Stadthaus
  • Dramaturgie: Justus Rothlaender
  • Theaterpädagogik: Thomas Blum

Besetzung

  • David Richter
  • Josephine Schumann
  • Moritz Carl Winklmayr
Video Poster

Dieses Video wird auf der Plattform Youtube gehosted und erfordert Ihre Zustimmung zu unseren Datenschutzbedingungen.

Informationen für Lehrkräfte

Downloadmaterial:
Zur thematischen Vorbereitung Ihrer Schulklasse:

Was geht – Ein Begleitheft für Pädagog:innen
Was geht – Ein Heft über Geschlechter Liebe und Grenzen

Workshop:
Vertiefender altersgerechter Workshop zur Vor- oder Nachbereitung wird empfohlen.
Dieser kann vorbereitend oder auch nachbereitend fungieren und an einem anderen Tag als die Vorstellung stattfinden.
Buchbar bei der Sexualpädagogin Marlen Riedel.

Alle Informationen zum Workshop:
www.marlenriedel.de