DAS PROJEKT

Die Gefahren, die von einer Relativierung des NS-Unrechts – nicht mehr nur durch Neofaschist:innen, sondern auch durch Verschwörungsideolog:innen und Rechtspopulist:innen – ausgehen, zeigen sich in jüngsten Ereignisse bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen wohl besonders deutlich. In einer Zeit, in der es also immer noch entscheidend bleibt, sich klar gegen Vergessen und Relativierung zu positionieren, erarbeitet das Theater der Jungen Welt Leipzig (TDJW) über ein Jahr das dreiteilige Projekt »MIRROR // MIRROR«. In Kooperation mit unterschiedlichen kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Institutionen sowie Künstler:innen werden Aspekte der Geschichte von NS-Unrecht in Leipzig sowie Bezüge zu gegenwärtigen Formen rechter Radikalisierung in interdisziplinären und transmedialen Formaten verhandelt.

 

Zu »MIRROR // MIRROR« gehören diese drei Projektteile:

 

Projektteam:

  • Produktionsleitung und Social Media: Anja Stopp
  • Dramaturgie: Florian Heller
  • Theatervermittlung: Thomas Blum

 

Weitere Kooperationspartner:

  • Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
  • Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig

»MIRROR // MIRROR« wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.