Feel-Good-Fünf-Minuten

Don`t worry, be jung & wild!

Zum Jahresbeginn schnüren wir euch ein ganz besonderes Wohlfühl-Paket: Die »Feel-Good-Fünf-Minuten«! Jeden Montag versorgen wir euch mit kleinen Übungseinheiten, die den Winter- & Lockdown-Blues vertreiben und euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ob Zuhause, im Klassenzimmer oder in der nächsten Videokonferenz - für alle ist etwas dabei. Manche Übungen funktionieren am besten mit mehreren Personen, andere kannst du auch ganz alleine durchführen. Suche dir einfach das heraus, was für dich gerade am besten passt und worauf du Lust hast.

7. Urlaub im Kopf!

Könnt ihr es auch fühlen? Spring Awakening! Ja, der Frühling lugt schon um die Ecke und wartet bereits ganz hibbelig darauf, uns allen wohlige Frühlingsgefühle zu bescheren. Daher sind die heutigen »Feel-Good-Fünf-Minuten« zunächst einmal die letzten dieser Reihe. Wir hoffen euch in den dunklen Wintermonaten das ein oder andere Lächeln auf`s Gesicht gezaubert zu haben! :-) Heute - als fulminantes Abschluss-Happyning - haben wir uns aber nochmal etwas Besonderes für euch ausgedacht...

Verreisen, neue Orte kennenlernen, den Alltag vergessen und einfach mal abschalten - das ist gerade alles ziemlich schwierig. Aber nicht verzagen, JuWi fragen: Wir haben eine Übung für euch, die das Warten auf den echten Urlaub ein ganzes Stück erträglicher macht. Wir verreisen nämlich einfach im Kopf und verbringen unsere schönsten Ferien zu Hause - ganz ohne Staus, ohne Packstress, ohne Sight-Seeing-Druck und dafür MIT Gut-Wetter-Garantie! ;-) 

Für die Urlaub-im-Kopf Übung brauchst du lediglich ein paar liebe Menschen, mit denen du dich digital oder analog zusammensetzt. 

Jede Person aus eurer Gruppe überlegt sich nun ein besonders schönes Reiseziel. Das kann ein Ort sein, den ihr schon immer einmal besuchen wolltet oder einer, den ihr schon sehr gut kennt. Auch fiktive Orte, wie z.B. ein Hobbit-Dorf, ein anderer Planet oder eine magische Welt sind möglich. Behaltet eure Wahl aber zunächst für euch!

Macht euch zu eurem Ort ein paar Notizen:

  • Was gibt es alles zu sehen?
  • Wie riecht es an diesem Ort?
  • Welche Geräusche sind zu hören?
  • Gibt es dort etwas besonders Leckeres zu essen?

Anhand eurer Notizen überlegt ihr euch nun den Ablauf für einen perfekten Tag an eurem Wunschort. 

Wenn alle bereit sind, wählt ihr eine Person aus, die euch auf die Reise zu ihrem Urlaubsziel mitnimmt. Nun schließen alle Mitreisenden die Augen und los geht`s! Die erzählende Person beginnt damit ihren Traum-Urlaubs-Ort und den gemeinsamen Tag dort ganz genau zu beschreiben. Beschreibt alles so, als würde es gerade jetzt passieren.

JuWi Tipp: Wenn ihr euch nicht mehr sicher seid, wie euer Ort genau aussieht, sucht ihr euch einfach ein schönes Bild, das euch beim Beschreiben helfen kann.

Wenn ihr mit der kleinen Kopfreise zu eurem Traum-Urlaubs-Ort fertig seid, dürfen die Mitreisenden raten, wo sie waren. Wichtig ist nur, dass ihr eure Vorschläge begründet. Sobald ihr das vergangene Urlaubsziel erraten habt, könnt ihr mit der nächsten Person auf Reisen gehen. 

Das Tollste an dieser Übung ist, dass ihr in ganz kurzer Zeit viele unterschiedliche Orte auf der Welt (und über diese hinaus) besuchen könnt. So lässt sich das Warten auf’s echte Verreisen schon viel besser aushalten, oder?

Wir wünschen euch einen wundervoll erholsamen Kopf-Urlaub und freuen uns, euch ganz bald wieder im TdJW zu sehen! 

 

 

6. Erzähl mir eine Geschichte!

»Kein Schwein ruft mich aaaaaan, keine Sau interessiert sich für miiiiiich…« - so kann es sich in Zeiten von Social Distancing schon mal anfühlen. Aber wir sagen: »Nicht heute«, und nehmen unseren Hörer - äh, unser Schicksal - jetzt selbst in die Hand! In den heutigen »Feel-Good-Fünf-Minuten« liefern wir euch nämlich all das Know-How, was ihr benötigt, um das Texten links liegen zu lassen und einfach mal zum Hörer zu greifen, um jemanden anzurufen. 

Also, los geht´s! 


Schritt 1: Schnapp dir dein Handy oder Smartphone und mache dich in deiner Kontaktliste auf die Suche nach einem Menschen, mit dem du schon länger nicht mehr gesprochen hast (das Ganze funktioniert natürlich auch mit besten Freund*innen).


Schritt 2: Suche dir eine unserer kleinen Erzählaufgaben aus, die dich besonders anspricht.

  • Erzähl mir von deinem schönsten Theatererlebnis.
  • Erzähl mir ein Abenteuer aus deiner Kindheit.
  • Erzähl mir von einem schönen Erlebnis, das du in der vergangenen Woche hattest.
  • Erzähl mir, wie der Winter für dich schmeckt oder riecht.
  • Erzähl mir, was wir als erstes tun werden, wenn wir uns wiedersehen.  

Schritt 3: Wähle die Nummer und erzähle der Person auf der anderen Seite (d)eine Geschichte.


Schritt 4: Zum Abschluss darfst du deinem*deiner Gesprächspartner*in eine Erzählaufgabe stellen und es heißt: zurücklehnen & die Geschichte(n) genießen!

 

Du hast noch nicht genug Geschichten gehört? Dann durchforste deine Kontaktliste und lass die (virtuelle) Telefonleitung glühen!

5. Glücks-Booster!

Ein ausgelassener Abend mit Freunden, nettes Beisammensein und Feiern scheinen gerade echt weit weg - das kann einem schon mal die Laune verderben. Deswegen haben wir einen garantiert wirksamen Glücks-Booster für euch! Und das Beste daran: Er macht nicht nur euch glücklich, sondern auch die Menschen in eurem Umfeld. ;-) Geteiltes Glück, ist schließlich doppeltes Glück und das ist doppelt toll! 

Für die Glücks-Booster-Übung kannst du dich entweder mit deiner Familie / deinen Mitbewohner*innen zusammensetzen oder dich mit Freund*innen digital verabreden. 

Alle Namen werden jetzt auf kleine Zettel geschrieben und anschließend ausgelost, sodass jede Person den Namen einer anderen Person hat - ihr kennt das Prinzip vielleicht vom Wichteln. Wenn ihr euch im digitalen Raum trefft, kann einfach eine Person im Namen aller Anwesenden auslosen.

Jetzt habt ihr 3 Minuten Zeit, um Dinge aufzuschreiben, die ihr an »eurer« Person mögt, wertschätzt, abfeiert, oder, oder, oder… Ihr dürft natürlich auch malen oder zeichnen – eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! 

Anschließend gibt jede*r den Zettel an die jeweilige Person und erhält von einer anderen Person einen Zettel zurück! Digital könnt ihr einfach ein Foto eures Zettels machen und dieses an »eure« Person schicken. 

Na, wie fühlt sich das an, so schöne Dinge über sich selbst zu lesen?

Laune steigend?! ;-)

Mega-Boost-Variante: Ihr könnt den Glücks-Booster auch solange wiederholen, bis jede*r für jede*n etwas aufgeschrieben hat. Das dauert dann nur vielleicht etwas länger als 5 Minuten! :-P

JuWi-Tipp: Du bist auf einen Spaziergang verabredet? Bring doch einfach einen Zettel mit ein paar lieben Worten für deine Wegbegleitung mit! :-) 

4. Cheeeeeese…!

Eine neue Woche startet und es ist Zeit für unsere »Feel-Good-Fünf-Minuten«!

Das heutige Thema: Käse! Nee, Joke. Es geht natürlich um`s Lachen, denn das ist folglich die beste Medizin und hilft auch noch bei den teuflischen Drei: Frust, Langeweile & schlechte Laune! Egal, ob mit oder ohne Grund, Lachen erweitert unsere Blutgefäße und setzt in unserem Gehirn Glückshormone frei. Und wer hat bitte keine Lust auf eine zusätzliche Portion von denen?! 

Worauf warten wir also noch!

Bilde mit deiner Klasse oder Familie einen Kreis. Solltet ihr in einer Videokoferenz sein, geht das mit dem Kreis natürlich nicht. Aber das ist kein Problem! Wichtig ist nur, dass ihr euch gegenseitig sehen könnt. Stellt einen Timer auf 60 Sekunden. Diese Zeit werdet ihr alle gleichzeitig ganz durchlachen! Vielleicht fühlt sich das erst etwas komisch an, aber wirken tut es trotzdem und gleichzeitig trainierst du auch noch deine Bauchmuskulatur. :-P
JuWi-Tipp: Setzt euch die Challenge möglichst bescheuert dabei auszusehen - so haben alle etwas zu lachen! ;-)

Als nächstes zieht ihr eure Mundwinkel so nah wie möglich zu euren Ohren! 

Tadaaa, ihr habt ein super breites Grinsen auf dem Gesicht! Haltet euer Grinsen für 3 Minuten (ohne Pause!), während ihr der Reihe nach einen Zungenbrecher aufsagt, ohne die Lippen dabei zu bewegen! Das Grinsen bleibt also unverändert!

Für den bestmöglichen Effekt empfehlen wir Zungenbrecher, die ein »B, P, O oder U« enthalten. Zum Beispiel:

  • »Ein plappernder Kaplan klebt Pappplakate - Pappplakate klebt ein plappernder Kaplan.«

Wenn jede*r von euch dran war, dürft ihr eure Gesichtsmuskeln wieder entspannen und mit euren Händen etwas durchkneten. 

 

Na, wie geht’s euch jetzt? 

Extra-Juwi-Challenge:

  • Bringe heute mindestens zwei Menschen (du darfst selber einer davon sein) zum Lachen! 

3.Geschenke,Geschenke,Geschenke!

Nichts ist schöner als etwas zu verschenken und selber etwas geschenkt zu bekommen - also bestimmen wir einfach kurzerhand, dass heute Geburtstag und Weihnachten zusammen ist! 

Macht euch in der Familie, Klasse oder der nächsten Videokonferenz Pantomime-Geschenke! Da sind der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt und das Online-Shopping bleibt außen vor. ;-) Und so geht`s:

Jede*r vergibt ein Geschenk und jede*r erhält eines.

Bevor du dein Präsent überreichst, überlege dir gut: Verschenke ich etwas Großes oder etwas ganz Kleines? Ist es ganz leicht oder kannst du es nur mit viel Kraftaufwand hochheben? Welche Form hat die Verpackung meines Geschenks?
Wenn du dir im Kopf ein genaues Bild gemacht hast, suche dir aus, wen du beschenken möchtest und überreiche pantomimisch dein Paket.

Der*die Beschenkte darf das Geschenk nun auspacken, sich selbst überlegen, was es sein könnte und allen stolz zeigen, was sich in dem Paket verbirgt. 

Der*die Beschenkte denkt sich nun ein neues Präsent für den*die Nächste aus. Macht solange weiter, bis alle ein Geschenk bekommen haben! 

Ihr wollt noch mehr? Kein Problem!

Was natürlich nicht fehlen darf, sind die Blumen zum Geburtstag! Alle pflücken gleichzeitig eine imaginäre Blume, die neben ihnen aufploppt. Diese Blume überreicht ihr einer anderen Person in einer Emotion und/oder (Fantasie-)Sprache eurer Wahl (überglücklich, eingeschnappt, traurig, verliebt, schüchtern...). 

Extra-JuWi-Challenge:

  • Mache dir selbst und/oder anderen Menschen heute über den Tag verteilt mindestens fünf Komplimente! :-)

Wir wünschen euch ein traumhaftes Beschenken und Beschenkt-Werden! 

 

 

 

2. Flow dich durch den Montag!

Wie geht's dir gerade? Hast du dich das heute schon gefragt? Schlapper Montag? Aufgedreht? Zufrieden? Genervt? Weiß nicht...?

Nimm dir einen Moment, schließe deine Augen und find's heraus. Spüre in deinen Körper hinein und dann nimm eine Körperhaltung ein, die deiner Stimmung gerade entspricht. Wie sieht das aus? Mit den nächsten drei Atemzügen kannst du diese Körperhaltung noch extremer werden lassen. 

Betrachte dich einen Moment selbst.

Mit dem nächsten Atemzug, kannst du dich jetzt so groß machen, wie es dir nur möglich ist: die Füße auseinander, die Hände möglichst weit voneinander entfernt. Ist das schon alles, oder geht es noch größer, noch breiter, noch höher?

Bleibe so lange in dieser Powerpose, wie du magst. Wir empfehlen jedoch mindestens zwei Minuten so zu verweilen. Die Powerpose hilft deinem Körper und somit dir übrigens dabei, sich stärker, selbstsicherer und mutiger zu fühlen.

Atmen nicht vergessen! ;-)  

Bring dich nun wieder in eine neutrale Haltung: Füße etwa hüftbreit, Arme hängen locker an den Seiten, der Rücken möglichst aufgerichtet. 

Mit der nächsten Einatmung führe die Hände über die Seiten nach oben, bis sich die Handflächen über dem Kopf berühren.

Mit der Ausatmung führe die Hände wieder behutsam über die Körperseiten nach unten. Entspannung. Der Atem strömt durch die Nase ein, durch den Rachenraum, Brustkorb, in den Bauchraum. Kannst du das spüren?

Wiederhole diese Bewegung in Verbindung mit deinem Atemrhythmus so oft du magst. 

Abschließend kannst du den Atem geräuschvoll werden lassen, also ein summendes Geräusch mit der Ausatmung erzeugen. Ohne Druck, lässig und entspannt, einfach Atem und Stimme fließen lassen.

Noch ne Runde? Flow dich durch den Montag!

 

1. Wildes Tanzen!

In unseren ersten »Feel-Good-Fünf-Minuten« darfst du einfach mal so richtig abtanzen und damit Stress sowie Sorgen hinter dir lassen. 

Und wie? Ganz einfach…

Schließe, bevor du startest, kurz deine Augen und spüre, wie du dich in diesem Moment fühlst. Falls du irgendwo in deinem Körper angespannt bist, kannst du mit jeder Ausatmung versuchen etwas mehr von dieser Anspannung loszulassen! Besonders angespannt sind oft die Schultern, der Kiefer und der Nacken.

Jetzt starte dein persönliches Lieblingslied-Für-Wildes-Tanzen oder nimm eine Liedempfehlung von uns und looooos geht’s! Tanz alles raus! Zapple, stampfe, lache - das sind deine fünf Minuten!

 

Challenge: Für die Tanzwütigen unter euch, die das nicht genügend herausfordert, haben wir hier ein paar Aufgaben, mit denen ihr eure fünf Minuten individuell pimpen könnt.

  • Versuche deinen Körper über die gesamte Dauer des Liedes so viel wie möglich zu bewegen und dabei den Boden so wenig wie möglich zu berühren.
  • »Dance like an animal« - überlege dir zu Beginn, welches Tier du sein möchtest und tanze in der Rolle deines Tieres.
  • Suche dir ein Körperteil aus, das dich durch den Tanz führen soll - zum Beispiel deine Nase, dein Ellbogen, dein kleiner Zeh und so weiter. Dieses Körperteil führt dann jede deiner Bewegungen an bzw. jeder deiner Dance Moves geht von diesem Körperteil aus. Du darfst während deines Tanzes auch mehrmals wechseln und verschiedene Körperteile ausprobieren. 

 

Unsere Lied-Empfehlungen:

  • Tanz um dein Leben - Henning Wehland
  • Sing Hallelujah – Dr. Alban 

 

Alles klar? Na dann los!

Viel Spaß!