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Mitwirkende

Regie: Jürgen Zielinski
Ausstattung: Jasna Bošnjak
Dramaturgie: Jörn Kalbitz

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Gastspiel 

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute

Von Jens Raschke
10 plus | 1h 0min

LIEBER GAR NICHT ERST AUFFALLEN UND NICHT ZU NEUGIERIG SEIN.

Ein kleiner Zoo mitten im Wald, eine beschauliche Oase, ein wahres Idyll. Was braucht man mehr, um glücklich zu sein. Doch an den durchorganisierten Alltag der fröhlichen Tiere muss sich der junge Bär erst gewöhnen. Im fernen Sibirien eingefangen, ist er neu in der Welt von Mama und Papa Pavian, Herr und Frau Mufflon und Murmeltiermädchen. Gewohnt an seine Freiheit schaut der Bär sehnsüchtig über den Zaun. Genau wie das Nashorn. Das war durch ständigen Trübsinn unangenehm aufgefallen. Und mit dem Bären wird es noch schlimmer, je mehr er über die gestreiften und gestiefelten Zweibeinigen auf der anderen Seite des Zauns erfährt.

Es klingt unglaublich, aber einen Zoo gab es im Konzentrationslager Buchenwald wirklich. Und in diesem spielt »Was das Nashorn sah …«, aktuell das meist gespielte Kinderstück über die Zeit des Nationalsozialismus. 2014 mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet und 2016 zu den renommierten Mülheimer Theatertagen eingeladen, ist es ein starkes Plädoyer für Zivilcourage und gegen das Vergessen.

PREMIERE: 9. MÄRZ 2019 | KLEINER SAAL

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