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04.11.2017, 11:30 Uhr | Großer Saal


Schafft sich die Demokratie selbst ab?

Offene Tischgespräche mit 4 Impulsvorträgen
2h 0min

Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2017 findet am darauffolgenden Tag die vom Deutschen Bühnenverein initiierte Diskussionsveranstaltung »Schafft sich die Demokratie selbst ab? – Gedanken zur aktuellen Situation unserer Gesellschaft« im Theater der Jungen Welt statt.

Globalisierung, Klimawandel, Migration, soziale Gerechtigkeit – die Herausforderungen an unsere Gesellschaft und die liberale Demokratie sind gewaltig. Seit einiger Zeit ist ein weltweiter Aufschwung populistischer und autoritärer Tendenzen zu verzeichnen. Auch in Europa und Deutschland sind politische Kräfte am Werk, deren Ziel die Dekonsolidierung der Demokratie mit ihren Grundfreiheiten zu sein scheint, die auch jene Kräfte in ihrem Handeln schützen, die sie abschaffen wollen.

Ist die Demokratie im Niedergang oder kann sie, gestärkt durch die Überwindung der gegenwärtigen Herausforderungen, auch zukünftig das tragfähige Modell für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sein? Was ist dafür notwendig? Und was muss in diesem Zusammenhang die Rolle der Künste und ihrer Institutionen, namentlich der Theater und Orchester, sein?

Zur Einleitung der Debatte werden kurze Impulse stehen von Dr. Skadi Jennicke (Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig), Dr. Andreas Eberhardt (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)), Michael Lüders (Politik- und Islamwissenschaftler und Publizist) und Dr. Oliver Tolmein (Autor, Journalist und Rechtsanwalt).

Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich in moderierten Tischgesprächen aktiv an der Debatte zu beteiligen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Anmeldungen bitte an Josepha Maschke, 0341.486 60 13 oder j.maschke@tdjw.de

Eine Veranstaltung des Deutschen Bühnenvereins in Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt Leipzig.

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