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Mitwirkende

Regie: Matthias Thieme
Bühnenbild: Christof von Büren, Matthias Thieme
Kostüme: Jennifer Knothe
Puppenbau: Udo Schneeweiss
Dramaturgie: Jörn Kalbitz
Besetzung: Luise Audersch, Dirk Baum, Stephan Fiedler

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Gastspiel 
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Pinocchio

Puppentheater von Tatjana Rese nach Carlo Collodi | Uraufführung
5 plus | 55min

Sachen gibt’s, die gibt es eigentlich gar nicht. Das denkt sich auch Gepetto. Viel hat der alte Schnitzer schon erlebt, nur, dass ein Stück Holz mit ihm spricht, das noch nicht. Bis jetzt! Warum also nicht einen kleinen Jungen daraus schnitzen? Pinocchio nennt Gepetto ihn und freut sich, von nun an nicht mehr allein sein zu müssen. Doch schnell wird klar: Der Holzjunge hat seinen eigenen Kopf, ist weder brav noch höflich, dafür aber voller Neugier und Abenteuerlust. Und so verwundert es nicht, dass Pinocchio nicht lange bei seinem Vater bleibt. Mit großem Tatendrang zieht er in die große weite Welt, beseelt von dem einen Wunsch: »Ich will ein richtiger Junge werden!« Nur das ist gar nicht so einfach, wie Pinocchio dachte.

Mit »Die Abenteuer des Pinocchio« hat der italienische Dichter Carlo Collodi 1881 einen der größten Kinderbuchklassiker geschrieben, der 1905 zum ersten Mal auf Deutsch erschien. In der Fassung der renommierten Theatermacherin Tatjana Rese, kommt er nun als Puppentheater neu auf die Bühne.

Presse: »(…) Dabei überzeugt das Grundprinzip der Inszenierung von Matthias Thieme: Es hagelt nicht Standpauken, sondern der frei von Moral in die Welt gelangte Pinocchio bekommt Zeit, die Folgen seiner Taten selbst zu erkennen und zu bewerten. Dabei mimt Stephan Fiedler überzeugend den Gepetto, der vorbehaltlos zu seinem Holzsohn hält, ihm dadurch die Chance gibt zu reifen. (…) Insgesamt ist ein flüssiger, mitunter zauberhafter und gut verständlicher Bilderbogen entstanden, der neben große Abenteuer die Lebenswelt des jungen Publikums stellt (…).« LVZ, 25. September

Presse: »Mit seinem Vollbart hat Dirk Baum auf den ersten Blick so gar nichts jungenhaftes an sich. Doch dem Pinocchio in seinen Händen hauchte er später glaubhaftes Leben ein. Gemeinsam mit Stephan Fiedler ergaben die beiden ein unschlagbares Vater-Sohn-Duo. Bei Bühnenbild und Ausstattung setzte das TDJW auf einfache, aber effektive Mittel. Die Bühne ähnelt einer kleinen Arena. In der Mitte steht ein Holzkasten, der durch simple Veränderungen ständig zu einem neuen Ort wird.« Mephisto 97.6, 25. Oktober 2017

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