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Mitwirkende

Regie: Ania Michaelis
Ausstattung: Martina Schulle
Musik: Nora Krahl
Dramaturgie: Winnie Karnofka
Besetzung: Linda Ghandour, Philipp Oehme, Jan Roth, Julia Sontag, Philipp Zemmrich

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Die Verwandlung

Ein Schauspiel nach Franz Kafka | Bühnenfassung von Ania Michaelis
15 plus & Abend | 1h 10min

Nach einer unruhigen Nacht wacht der Handlungsreisende Gregor Samsa als Riesenkäfer verwandelt in seinem Bett auf. Mit diesem ungeheuren Vorfall beginnt Franz Kafkas Erzählung »Die Verwandlung« über die grausam-fantastische Metamorphose eines Menschen – und seiner Familie. Gregors menschliche Züge werden immer mehr durch tierische Verhaltensweisen ersetzt, so dass er seiner Rolle als Familienversorger nicht mehr nachkommen kann. Während er also notgedrungen, aber irgendwie auch froh, aus dem System aussteigt, wird seine Familie angesichts des widerwärtigen Untiers und der sozialen und finanziellen Konsequenzen der neuen Situation auf ihre Existenzangst zurückgeworfen. Wer nicht funktioniert, der stört. Wer sich verweigert, der ist untragbar. Wer anders ist, gewollt oder ungewollt, der muss weg. Und so offenbart sich hinter der geordneten kleinbürgerlichen Fassade immer mehr Unmenschlichkeit, die letztlich Gregors gesellschaftliche Ausgrenzung und seinen Tod besiegelt.

Presse: »In der Premiere von ›Die Verwandlung‹ nach Franz Kafka am Samstag konzentriert sich die Inszenierung von Ania Michaelis auf das Wesentliche und arbeitet mit viel Symbolkraft. (…) Michaelis Regie-Debüt am Theater der Jungen Welt orientiert sich stark an Kafkas Erzählung von 1912, schöpft aus seiner Sprache. Die Schauspieler geben dem behutsam ausgewählten Text durch ihr mimisches Spiel den nötigen Raum. (…) Insgesamt gelingt es Michaelis, Kafkas Verwandlung als Erzählung darzustellen und gleichzeitig mit feinfühligen Charakter-Entwicklungen und gut überlegten Akzentuierungen dem Text Leben einzuhauchen. Eine mitreißende Dynamik versprüht darin Linda Ghandour mit ihrem zurückhaltenden Spiel.« LVZ 18. September 2017

Presse: »Das Stück orientiert sich stark am Text Kafkas, ist aber auf den wichtigsten Erzählstrang verkürzt und macht den Inhalt so zugänglich und stringent. Wiederholungen, Lieder und immer wieder einsetzende Technobeats durchbrechen die lineare Form. Im Zentrum stehen – wie bei Kafka – die Ängste der Protagonisten. Nicht nur Samsa, als Handlungsreisender der finanzielle Versorger, macht eine Verwandlung durch. Auch seine Familie, die sich vor dem Vorfall in ökonomischer Sicherheit wähnte, durchläuft eine Metamorphose. (…) Vor allem der Vater (Philipp Oehme) sticht heraus. Der anfänglich besonnene Mann wird im Laufe der knapp 60 Minuten merklich aggressiver, bis er sich selbst nicht mehr erkennt. Und am Ende sind es alle, nur nicht der käferartige Gregor, die sich in Ungeheuer verwandelt haben.« Kreuzer Oktober 2017


Premiere: 16. September 2017

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