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Mitwirkende

Regie: Ulrich Hüni
Komposition: Kai Dorenkamp
Ausstattung: Anke Niehammer
Dramaturgie: Torben Ibs
Besetzung: Sonia Abril Romero, Julia Sontag

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Jeanne d'Arc

Ein Klassiker-Projekt von Ulrich Hüni
15 plus & Abend | 1h 0min

Mutter und Tochter in der Küche beim Mittagessen. Im Streit. Die Teenagerin sehnt sich nach Größe, die Mutter besteht auf das Erledigen der Hausaufgaben. Der Auslöser: Ein Mädchen aus dem Mittelalter, Jeanne d’Arc. Ein Teenager auf Egotrip oder Vorbild für nachfolgende Generationen?

Je nach Standpunkt gilt Jeanne d’Arc als Heldin, Hexe oder Heilige. Doch was steckt hinter dieser mythischen Fassade? Wer wäre Jeanne d’Arc heute? Gibt es so etwas überhaupt noch? Heldinnen und Helden? Und wofür würde eine solch unerschrockene Kämpferin einstehen: Einsatz für die Armen und Schwachen, Postergirl für besorgte Bürger, Role-Model für Selbstmordattentäterinnen des islamischen Staats? Oder vielleicht nur die Existenz als Pop-Sternchen? Was für einen Aufbruch bräuchte unsere Zeit?

Die historische Jeanne d’Arc war von göttlichen Visionen für ein befreites Frankreich getrieben und erscheint im heutigen Licht als religiöse Fanatikerin. Ein Bauernmädchen, das blutige Geschichte schrieb und im Namen Gottes den Krieg vorantrieb. Jeanne, die Heldin? Wirklich? Ein Ringen zwischen Mutter und Tochter: Teebeutel werden zu Heerscharen, Wischmopps zu Langschwertern.

Das Klassiker-Projekt »Jeanne d’Arc« nähert sich der von Legenden umrankten Figur des jungen Mädchens aus Domrémy und folgt ihrem hollywoodreifen Weg als Maskottchen des französischen Heeres bei Orléans bis zum Scheiterhaufen in Rouen. Ein Theaterstück über falsche Versprechungen, die Gier nach Größe, den Mut eines Mädchens und die ewigen Konflikte zwischen Eltern und Kindern.

Presse: »Lebenserfahrungen knallen explosiv auf Lebensträume. Erwachsenen-Ratio kollidiert mit der jugendlichen Sehnsucht nach einer Sinngebung, die weiter reicht als das, was eine bürgerliche Existenz gemeinhin so darstellt.« LVZ, 29.11.2016

Presse: »Das Team um Regisseur Ulrich Hüni zeigt im Theater der Jungen Welt in Leipzig einen fantasievollen und stimmigen Umgang mit dem Mythos Jeanne d’Arc. […] Die Wechsel zwischen dem Jetzt und Damals erfolgen rasant und unkompliziert und das Publikum wird in dieses Fantasiespiel erfolgreich mit hineingezogen. Es geht um Gier, Mut, menschliche Schwäche und die Sehnsucht nach Orientierung.« Junge Bühne, 28.11.2016


Premiere: 24. November 2016
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