Das Wintermärchen

Von Franz Fühmann nach William Shakespeare | für die Bühne bearbeitet von Winnie Karnofka | Uraufführung
6 plus

Vertrau denen, die du liebst.

Es waren einmal zwei Könige, die liebten einander wie Brüder. Die Freundschaft zwischen Leontes, dem Herrscher des Südlandes (dort, wo natürlich die Zitronen blühen) und Polyx, dem Herrscher des Nordlandes (dort, wo natürlich die Schneestürme wüten) schien ebenso unerschütterlich zu sein, wie ihre Länder verschieden.

Nun ist es aber so, dass niemand vor Eifersucht gefeit ist. Nicht mal Könige. Weil Leontes fest davon überzeugt ist, dass seine Gattin Hermione ihn mit dem Freund Polyx betrügt, wird seine Miene bald so eisig, wie die Schneestürme im Nordland. Unglücklich nur, dass ein ganzes Reich die Konsequenzen zu tragen hat, wenn der einst gutmütige Herrscher aus Misstrauen auf einmal zum galligen Despoten wird und ein finsterer Schatten sein Herz umfängt.

Leontes verbannt seine Frau in den Kerker, verstößt seine neugeborene Tochter und nur knapp kann Polyx in das Nordreich fliehen. Als Leontes wieder zur Besinnung kommt, scheint alles zu spät und das Südland für viele Jahre in tiefe Trauer versunken. Nun ist es aber so, dass auch vor dem Glück, der Vergebung und dem Happy End niemand gefeit ist. Nicht mal Könige.

Shakespeares komödiantische Romanze fand 1968 ihren Weg von der Bühne in die preisgekrönte Märchenfassung von Franz Fühmann (1922 –1984). Seine Nacherzählung, mittlerweile ein Klassiker in vielen Kinderzimmern, ist eine fantasievolle, tragisch-poetische wie komische Geschichte über das Vertrauen in diejenigen, die man liebt.

Presse: »Der Rhythmus einer beschwingten Albernheit, eines schneeflockigen Nonsens. Den man sich leisten kann, wenn man ein Schauspielerensemble hat, das derlei spielen kann. Was hier fraglos gegeben ist.« LVZ, 22.11.2016

Presse: »Zielinski traut den Kindern zu, mitzudenken und Fantasie zu haben. Gleichzeitig zielt er durchaus drauf ab, mit Musik, ausgefallenen Kostümen und Situationskomik die Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. […] Es ist eine farbenfrohe Inszenierung mit viel Liebe zum Detail.« Mephisto 97.6, 22.11.16

Premiere am 20. November 2016

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