Besser ich

Ein interaktives Klassenzimmerspiel zum Thema Selbstoptimierung | Uraufführung
11 plus

Ihr seid schnell, sehr schnell und schnell auch wieder weg vom Fenster? Ihr seid besser, immer besser – aber noch nicht die Besten? Was ist da los? Nicht hochbegabt, nicht supersportlich, nicht modeltauglich? Das Kräftemessen der Schönen und Schlauen hat uns fest im Griff. Egal ob Schule, Freizeit oder Freundschaft – optimieren kann man überall, denn wir sind alles, außer gewöhnlich. Wir, die Generation »lost in perfection«. Doch was ist mit den Losern, den Zweiflern, den Antiüberfliegern? Sind sie noch zu retten – vielleicht mit einer Extrarunde Poweryoga, Business Chinesisch oder Ritalin-Pillen? Jeder kann ein perfekter Mensch werden, das ist doch nicht schlecht. Oder?

»Besser Ich« gibt Reibung und Anstoß sich dem Thema Selbstoptimierung zu nähern. In Form von workshopartigen Spieleinheiten werden die Schüler zu Mitspielern und erleben am eigenen Leib, was Selbstoptimierung bedeuten kann: Schweißtreibende Übungen aus dem Bootcamp, ein Eignungstest wie im Assessment Center, ständige Ernährungskontrolle mit der App …

Diese Schulstunde ist eine Leistungsshow für und mit Schülern. Sie verwandelt das Klassenzimmer in eine Spielarena, in der Darwins These vom »survival of the fittest« neu diskutiert wird.

Text & Idee: Yvonne Weindel, Roland Bedrich, Caroline Mährlein, Louisa Grote
Gespielt wird das Stück von den Theaterpädagogen der Jungen Wildnis.

Presse: "Bildungsempfehlung an alle Ethiklehrer, mal das Theater der Jungen Welt Leipzig ranlassen. Die machen über 90 spannende Minuten einen großartigen Job."
(MDR, Sachsenspiegel)

"Besser ich" erinnert in seiner Labor-Atmosphäre an den Film "Die Welle". […] Hier im geschützten Klassenraum macht das richtige Leben durchaus Angst."
(Deutschlandfunk, Corso)

"Geschickt jongliert "Besser ich" mit den Unsicherheiten der jungen Menschen einerseits und den – manchmal lächerlichen – Parametern, an denen wir unser Tun ausrichten und unseren Selbstwert justieren. […] Weil Mährlein und Bedrich ihre Rolle als Optimierer konsequent durchhalten, die Schüler anstacheln und sie aus der bequemen Beobachter-Haltung schubsen. Die wiederum bekommen bei allem Tempo Reflexionsraum und nicht an einer Selbstbefragung vorbei."
(Leipziger Volkszeitung)


Premiere: 30. Oktober 2015

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