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06.12.2018, 19:30 Uhr | Etage Eins
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Regie: Jürgen Zielinski
Bühnenbild: Fabian Gold
Kostüme: Doreen Winkler
Dramaturgie: Jörn Kalbitz
Besetzung: Sonia Abril Romero, Martin Klemm, Sven Reese

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Das Abschiedsdinner

Von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
16 plus & Abend | 1h 30min

Von Zeit zu Zeit ist es nötig aufzuräumen, selbst unter Freunden. Was sollen auch sentimentale Gefühlsduseleien, wenn Freundschaft statt wohltuender Seelenmassage nur noch lästige Verpflichtung ist. Nur leider steht im wirklichen Leben kein bequemer Gefällt-mir-nicht-mehr-Button zur Verfügung. Also muss eine andere Methode her. Und die hat Per gefunden: man gebe ein Abschiedsdinner für Freunde, die man schon immer loswerden wollte, aber ohne dass diese davon wissen. Eine saubere Sache, ohne Tränen oder andere emotionale Unannehmlichkeiten.

Auch Pers Frau Carla ist von dieser Idee angetan und an geeigneten Kandidaten mangelt es nicht. Anton und Bea zum Beispiel, bei denen man gar nicht mehr so genau weiß, warum man mit ihnen befreundet ist. Doch der große Abend läuft von Anfang nicht planmäßig. Anton kommt nur allein, auch scheint er alsbald das ausgeklügelte Arrangement zu durchschauen. Und so drohen dann doch unangenehme Wahrheiten zur Sprache zu kommen, die lieber unter dem Teppich hätten bleiben sollen.

Wie in ihrer Erfolgskomödie »Der Vorname« schürft das Autorengespann Delaporte und de la Patellière in ihrem neuesten Stück in den zwischenmenschlichen Untiefen einer Mittelschicht, die sich zwischen Optimierungsdruck und der Sehnsucht nach Anderssein aufreibt.

Presse: »Die Charaktere sind so abgehoben wie das Mobiliar. Mit überdrehten Dialogen und schrulligen Eigenarten steuern sie durch den Abend. (…) Die drei Schauspieler haben sichtlich Freude an ihren überspitzten Charakteren und das macht auch beim Zuschauen Spaß.« Kreuzer, Juni 2016

Presse: »Die drei Schauspieler schaffen in dem einzigen Raum der Bühne einen eigenen Kosmos aus Befindlichkeiten und Reibereien. Dabei vergisst der Zuschauer schnell, dass alles nur gespielt ist. (…) Die Charakterzüge sind teils abstrus, teils überraschend vertraut. Ein wunderbar komischer Abend schwankend zwischen Slapstick und feinsinnigem Humor.« Mephisto97.6, 6. Mai 2016

»Das Schauspieler-Trio läuft auf kleiner Bühne zur großen Form auf. Es tobt sich aus, ohne im Übermut die klar definierten Grenzen der Rollen zu übertreten. So entrinnt man der Klamaukfalle.« LVZ, 7. Mai 2016


Premiere: 17. April 2016

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