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Mitwirkende

Regie: Marion Firlus
Bühnenbild: Christof von Büren
Kostüme: Dirk Baum
Puppenbau: Christof von Büren
Dramaturgie: Torben Ibs
Besetzung: Dirk Baum

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Hans im Glück

Puppentheater nach den Brüdern Grimm | Uraufführung
5 plus | 45min

Für sieben Jahre gute Arbeit wird Hans mit einem großen Goldklumpen reich entlohnt. Doch plagt ihn dieser auf dem Heimweg schnell durch sein Gewicht. Keine Frage, etwas anderes muss her. Wie gut, dass Hans auch gleich das Gold günstig gegen ein schnelles Pferd eintauschen kann. Das Pferd tauscht er dann gegen eine Kuh, die Kuh wiederum gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und für die Gans bekommt er schließlich einen soliden Schleifstein. Als dieser in einen Brunnen fällt und Hans mit leeren Händen dasteht, ist er nicht verzweifelt, sondern wähnt sich der glücklichste Mensch auf der Welt zu sein.

Ist Hans dumm, faul und ohne Ehrgeiz, ein Trottel, der sich ein ums andere Mal übertölpeln lässt? Oder ist er vielmehr ein sehr gescheiter Schelm, der sich befreit von materieller Trübsal und dafür nichts Geringeres als Freiheit gewinnt? Wie in jedem Märchen gibt es viele Möglichkeiten es zu deuten – und spannende Bezüge in unsere Zeit finden sich hier zuhauf.

Kein Wunder also, dass das Inszenierungsteam Marion Firlus und Dirk Baum sich wieder einen bekannten Stoff ausgesucht hat, der neu erzählt werden will. Und wie schon in »Der kleine Häwelmann«, bis zur vergangenen Spielzeit im TdJW-Repertoire, werden dabei die Mittel von Puppen- und Erzähltheater gut durchmischt.

Presse: »Die Gummimilch-Personen, mit denen Hans auf seiner Reise des Tauschhandels zu tun hat, leben zwischen Kuheuter und Pferdesattel – mit Ausnahme des Gesichts, dass sich auf Baums Knie enthüllt. Sie bestehern im Wesentlichen aus Kopf und Gesicht. Die Figuren sind trotz oder gerade wegen dieser Simplizität adäquat und charakteristisch.« Kreuzer, April 2016

Presse: »Dirk Baum gibt darin goldig den goldigen Einfaltspinsel Hans – und sämtliche andere Figuren gleich mit. Und ein gelungener Kontrast, dass die Tiere, die diese Kerle ja mit sich führen, ihrerseits gern in Abstraktion auftreten (das Pferd ist ein Regenschirm, das Schwein ein sich fett aufblasender rosa Luftballon, die Kuh eine Blechschüssel mit Hörnern). Das geht gut zusammen, macht Spaß und kitzelt gekonnt das Staunen darüber, was mit einfachsten Mitteln möglich ist.« LVZ, 22. Februar 2016


Premiere: 20. Februar 2016

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