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Regie: Jörg Wesemüller
Ausstattung: Jasna Bošnjak
Musik: Robert Lucaciu
Dramaturgie: Jörn Kalbitz
Besetzung: Martin Klemm, Martina Krompholz, Robert Lucaciu / Noah Punkt, Julia Sontag, Benjamin Vinnen

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Der Bär, der nicht da war

Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Oren Lavie | Übersetzung von Harry Rowohlt | Bühnenfassung von Winnie Karnofka | Uraufführung
4 plus | 55min

Wenn Geschichten mit »Es war einmal ein kleiner Juckreiz« beginnen. Wenn dann aus kleinen Juckreizen große Bären mit großen Aufgaben werden. Wenn Schildkrötentaxis sich am liebsten geradeaus verirren. Wenn überdies saumselige Salamander auf sehr bequemen Sofa-Bergrindern reiten und vorletzte Vorzeigepinguine einfach nicht verstehen, warum »schön« eine viel bessere Zahl als 38 ist. Und wenn sehr positiv denkende Bären, die gerade noch nicht da waren, herausfinden wollen, ob sie wirklich sie sind – dann befindet man sich mit höchster Wahrscheinlichkeit im wundersamsten und tiefsinnigsten Wald der Kinderbuchliteratur!

Wer bin ich? Was ist Wahrheit? Was ist Zeit? Welchen Weg soll ich gehen? – Wer sagt, dass Philosophie nur etwas für Erwachsene ist? Poetisch und eigenwillig skurril wirft der israelische Autor Oren Lavie in seinem Kinderbuch »Der Bär, der nicht da war« große Fragen mit ausgesprochener Gelassenheit auf und erweitert dabei spielerisch Denk-Klassiker der Philosophie um so wichtige Überlegungen wie: »Wieviele Sorten von Stille gibt es?« und »Kann man schneller pfeifen als man gehen kann?«

Diese Uraufführung ist ein absolutes Muss für alle, die noch große Fragen an die Welt stellen, Lust am (Quer-)Denken haben und deren Herz für liebenswürdig-kantige Figuren schlägt!

Oren Lavie/Wolf Erlbruch: »Der Bär der nicht da war« (Originaltitel: »The Bear who wasn’t there«), Aus dem Englischen von Harry Rowohlt, © 2014 Verlag Antje Kunstmann, München. | Aufführungsrechte: schaefersphilippen™, Theater und Medien GbR, Köln

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