Ein Kranich im Schnee

Von Wolfram Mehring | Nach einem japanischen Märchen | Cross-Over-Produktion von Schauspiel und Puppentheater
6 plus | 1h 25min

Die Schneefrau Yuki-Onna läßt dicke Flocken vom Himmel schweben und die Kälte furchtbar klirren. Der skrupellose Jäger Saburo ist auf Beutefang in seinem Wald, in dem der alte Ojisan zur gleichen Zeit unerlaubterweise Holz für ein wärmendes Feuer sammelt. Zwischen den beiden Männern – eine Lichtung im Mondschein. Auf der Lichtung – ein Kranich, majestätisch und magisch. Dann: Ein Pfeil im Schneetreiben, rotes Blut auf weißen Federn, Mitleid und Mut in Ojisans Herz.

So beginnt die alte japanische Legende vom verzauberten Kranichmädchen, das seinem Retter Ojisan und dessen Frau zum Dank einen kostbaren Kimono webt. Da aber auch in japanischen Märchen das Leben oft ungerecht ist, reißt der Jäger Saburo den Kimono an sich und erpresst das Ehepaar, ihm weitere zu geben. Erneut willigt das Mädchen ein. Unter einer Bedingung: Niemand darf ihr bei der Arbeit zusehen. Habgier und Neugier führen den beiden Alten und dem Jäger bald vor Augen, aus welch dünnen Fäden das Glück mitunter gewoben ist.

Weil Märchen nicht nur gute Geschichten, sondern auch wichtige Botschafter für Toleranz zwischen den Kulturen sind, entführt das diesjährige große Weihnachtsstück unsere Zuschauer nach Japan, in eine ferne Welt voller Magie und Poesie – wie gemacht für eine Cross-Over-Produktion von Schauspiel und Puppentheater.

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